Psychoanalytische Psychotherapie

Psychoanalytische Psychotherapie ist ein vertiefendes, verstehensorientiertes Verfahren, das wie die Psychoanalyse davon ausgeht, dass unser Erleben und Verhalten von unbewussten Prozessen beeinflusst sind. Gefühle, innere Konflikte und wiederkehrende Muster entstehen nicht zufällig, sondern haben eine Geschichte. Symptome tragen Bedeutung und können Ausdruck psychischer oder psychosozialer Konflikte sein.

Im Unterschied zur klassischen Psychoanalyse im Liegen findet sie in einem weniger intensiven Setting statt, meist ein- bis zweimal pro Woche und im Sitzen. Dadurch bleibt sie stärker am Alltag orientiert.

Psychotherapie ermöglicht Freiheit durch die Erfahrung des Unterbrechens – ein Moment, der neue Bedeutungen ermöglicht. Ziel ist es, diese Zusammenhänge zu verstehen und unterdrückte Emotionen erlebbar zu machen um dadurch Raum für Veränderung, Akzeptanz und mehr Lebensfreude zu schaffen.

Ein zentrales Werkzeug in meiner Arbeit ist die freie Assoziation: Sie sind eingeladen, alles auszusprechen, was Ihnen in den Sinn kommt – ohne Bewertung, ohne Zensur. Diese Offenheit ermöglicht es, Verbindungen zu alten Konflikten zu erkennen, die oft hinter aktuellen Schwierigkeiten stehen. 

Wie läuft eine Therapie ab?


Psychoanalytische Psychotherapie findet in der Regel 1-2 mal die Woche, im Sitzen statt.

Der Therapie geht immer ein Erstgespräch voraus, in denen wir ergründen, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte. 


Erstgespräch: Wir lernen uns kennen, klären Ihre Anliegen und stecken den Rahmen fest, wie Honorar, Absageregelung, Stundenfrequenz.

Dieses dauert, wie die späteren Therapieeinheiten, 50 Minuten, und findet im Sitzen statt. Das erste Gespräch dient zum Kennenlernen und wird nicht verrechnet.


Aufgrund des Zusatzes in Ausbildung und Supervision ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse noch nicht möglich.

Das Honorar ist nach wöchentlicher Frequenz gestaffelt. Sozialtarife sind möglich.

In meiner Praxis biete ich einen geschützten Raum, in dem wir gemeinsam verstehen, was hinter möglichen Schwierigkeiten steht – und neue Wege finden. Ihre Daten und Inhalte unterliegen strengster Schweigepflicht.